Eishockeyticker

EHC Olten erwirtschaftet Gewinn

(Bildquelle: eishockeyticker)

Der EHC Olten schliesst zum elften Mal in Folge die Rechnung mit einem Gewinn ab. In der Saison 2014/15 konnte ein Plus von 7'626,84 Schweizer Franken verzeichnet werden.

Der Ertrag konnte gegenüber dem Vorjahr um fast 550'000 Schweizer Franken gesteigert werden. Der Ertrag stieg erstmals über die 5 Mio.-Grenze und betrug über 5,5 Mio. Schweizer Franken.

Auf der Aufwandseite haben sich die Personalkosten bei der Mannschaft, auch dank den Play-off-Prämien, auf fast 2,8 Mio. Schweizer Franken erhöht. Im Weiteren konnten erhebliche Investitionen getätigt werden, beispielsweise in eine neue Matchuhr und Investitionen im Restaurant und den Buvetten. Der Verein steht also auf gesunden Beinen, läuft aber die Gefahr zu wenig Eigenkapital zu besitzen und somit die Bedingungen der Liga nicht mehr zu erfüllen.

Bei der Liquidität sei diese Problematik bereits zu spüren, erklärte Finanzchef Stefan Scherer den Aktionären. Daher hat die Generalversammlung die Schaffung eines genehmigten Aktienkapitals im Nennbetrag von 312'500 Schweizer Franken beschlossen. Es ist die zweite Aktienkapitalerhöhung nach 2010/11. Bisher wurden bereits 180 Aktien mit dem Nennwert von 100 Schweizer Franken gezeichnet. Der Verwaltungsrat setzt die Kapitalerhöhung nun innerhalb von zwei Jahren um.

Medienchef gedankt

Zum Abschluss wurde noch eine langjährige Grösse des Vereins verabschiedet. Ruedi Trachsel war über 20 Jahre als Medienchef tätig, ehe er sich auf diese Saison hin zurückzog. Er war bereits in den 90-er Jahren dabei, als der EHCO noch als Verein organisiert war. Er erlebte die finanziell schwierigen Jahre und ebenfalls den jetzigen Aufstieg.

Ruedi Trachsel erledigte zu Beginn sämtliche Medienarbeit in Personalunion und baute über die Jahre das heutige Medienteam mit rund 15 Personen auf. Die Arbeit findet heute in der ganzen Liga Beachtung findet. Komplett weg ist er nicht, schliesslich ist er weiterhin als Berater tätig. Seine Nachfolger danken es ihm, da es nicht einfach sein wird, seine grossen Fussstapfen auszufüllen.