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Frauen-Nati bereitet sich auf den Halloween Cup vor

(Bildquelle: eishockeyticker)

Die Frauen U18-Nationalmannschaft bestreitet diese Woche in Füssen ein Dreiländerturnier mit Spielen gegen Russland (Mittwoch, 18.30 Uhr) und Deutschland (Samstag, 16 Uhr). Derweil teste die A-Nationalmannschaft in Romanshorn gegen die "Austria Selects".

Mit Russland trifft das U18-Team auf den Bronzemedaillengewinner der letzten WM in Buffalo. Die Russinnen gehörten in den letzten Jahren ähnlich wie die Schweiz und Deutschland zu den "Liftteams", haben in der Zwischenzeit aber die erfolgsverwöhnten Finnland und Schweden (beide in der "Schweizer" Gruppe an der kommenden WM) und damit auch die Schweiz und Deutschland deutlich überholt.

Deutschland ist seit dem Abstieg 2013 in der Division B hängen geblieben und verlor im Frühling 2014 das denkwürdige "Finalspiel" um den Aufstieg gegen die Schweiz. Die letzten beiden Begegnungen in der letzten Saison haben die Schweizerinnen in Zuchwil klar zu ihren Gunsten entscheiden können. Für das Spiel vom Samstag ist allerdings ein klar stärkeres deutsches Team als letztes Jahr zu erwarten.

(Fast) der gesamte Kader dabei

Headcoach Andrea Kröni steht nach den Finnland-Länderspielen im August (drei Niederlagen) für die Testspiele 4 und 5 mit Ausnahme von Alina Müller (A-Nati) erstmals das gesamte Kader zur Verfügung. Sie will das Hauptaugenmerk auf das Spielsystem und die Special Teams legen und zusätzlich auch an der Individual-Taktik arbeiten. Insgesamt werden die Schweizerinnen in Füssen fünf Eistrainings und zwei Spiele bestreiten.

Mit von der Partie sind im Staff auch Margot Page, seit zwei Jahren erfolgreicher Mentor Coach des Teams, sowie erstmals Mentaltrainer Clemens Ressel (Be the Champion AG). Dem Aspekt des mentalen Trainings wird mit einer Reihe von Einheiten deshalb mehr als üblich Rechnung getragen.

A-Nati testet in Romanshorn

Das A-Nationalteam bestreitet in Romanshorn ein dreitägiges Vorbereitungscamp auf den "Halloween Cup", ein Fünfländerturnier im November in Hodonin (Tsch). Headcoach Gian-Marco Crameri hat für das Camp nur Spielerinnen aus der heimischen Liga aufgeboten. Das grösste Kontingent stellen die ZSC Lions mit acht Spielerinnen vor Bomo Thun (5), Lugano (4), Université Neuchâtel (3) sowie Weinfelden und Reinach je (1). Die Schweizerinnen bestreiten zum Abschluss des Camps am Sonntag ein Testspiel gegen die ad hoc-Truppe "Austria Selects" (11.30 Uhr).

Dabei wird das Nationalteam erstmals von Livia Altmann geführt. Headcoach Gian-Marco Crameri hat die 21jährige Verteidigerin zum neuen Captain und damit zur Nachfolgerin von Jula Marty bestimmt. Die Aroserin ist auch Captain der ZSC Lions.